2007 Rosen
2005 Am I male?

Bei dieser Installation ist es Ziel, den Ort im weitesten Sinne zu integrieren bzw. als Referenz zu nehmen.
Das Schloss an sich und seine Raume haben im Laufe der Zeit verschiedene Wünsche/Angste/Menschen beherbergt.
Diese Orte waren wie stille Ohren und Augen.

Das Thema der pyhsischen Abwesenheit ist für mich aus einem anderen Blickwinkel heraus ein
noch immer sehr präsentes Thema. Das Sein an einem Ort, das eigene Wirken an einem anderen Ort
(Gedanke, Brief, Telefon, Fax, Internet,usw.).

Diese Absenz wird mit Hilfe von mechanischen Lauten zum thematischen Mittelpunkt.
Im Raum stehen sechs Wippen. Diese Wippen werden durch jeweils einen Motor angetrieben.
Wippen funktionieren nur, wenn man einen Partner hat, und gegengleich entlastet und belastet.
Die Absenz des zweiten, des Partners, des Reaktors, des Ursprungs, des Mittelpunkts, des was auch
immer – es fehlt. Beim Motor fehlt auch die alleingestellte solitare Person. Es ist nur mehr das
alleine Sein des Betrachters/der Betrachter vorhanden.

An den Wänden wird eine Fotoserie über Absenz und Gleichgewicht gezeigt.